Die holprige Landung des roten Adlers

Es mögen ja gute Archivare sein, aber von Wappen und Heimatliebe haben sie keine Ahnung…“ Vor genau 30 Jahren erhielt das junge Land Brandenburg sein Wappentier. Archivare im damaligen Staatsarchiv Potsdam hatten den Entwurf erarbeitet. Doch dem 30. Mai 1991, als der rote Adler in seiner bekannten Form festgelegt wurde, ging eine Phase leidenschaftlicher Diskussionen voran. André Stellmacher berichtet über die  Ereignisse vor 30 Jahren.

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OFP-Projektseite online

Ausschnitt einer Vermögensaufstellung mit Möbeln und Bildern

In einem mit rund 3,6 Millionen Euro geförderten Pilotprojekt digitalisiert das Brandenburgische Landeshauptarchiv die Akten der „Vermögensverwertungsstelle“ beim Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg (OFP) und macht sie für die Forschung zugänglich. Kern des Vorhabens ist die systematische elektronische Auswertung nach Gesichtspunkten der Provenienzforschung. Informationen über den Aufbau des OFP-Projekts, die Ziele und die Ansprechpartner*innen bietet eine Projektseite, die Sie hier finden.

Open Access: Digital Forschen und Lesen im Lockdown

Potsdam, 27. Januar 2021 – Das Brandenburgische Landeshauptarchiv macht seine Publikationen kostenfrei digital zugänglich. Mehr als 70 Bände stehen seit Januar 2021 im Open Access zum Herunterladen bereit. Damit ermöglicht das Landeshauptarchiv einen offenen Zugang zu zahlreichen Grundlagenwerken der landesgeschichtlichen Forschung. Weitere Bände folgen.

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Nutzung des OFP-Bestandes ab Januar stark eingeschränkt

Zustandserfassung an der Werkbank im Landeshauptarchiv

Um die Akten digital verfügbar machen zu können, restauriert und digitalisiert das Brandenburgische Landeshauptarchiv den Bestand Rep. 36A Oberfinanzpräsident Berlin-Brandenburg (II) im Rahmen eines Projekts zur Provenienzforschung. Aufgrund der umfangreichen, zeitlich bis Frühjahr 2023 gestaffelten Arbeiten, ist der Bestand ab Januar 2021 nur noch stark eingeschränkt nutzbar. Das bedeutet, dass die Papier-Akten über einen Bearbeitungszeitraum von acht bis zu 30 Monaten nicht im Lesesaal eingesehen werden können.

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30 Jahre Brandenburg: Zwischen Umbruch und Aufbruch

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9. Dezember 2020 – Während die erste brandenburgische Landesregierung neue Verwaltungsstrukturen aufbaut, erlebt das junge Bundesland eine Welle rechter Gewalt und Hetze – die „Baseballschlägerjahre“. Auch war zwischen Umbruch und Aufbruch nicht jedes Projekt erfolgreich, wie die Geschichte vom Lausitzring zeigt. Mit vier neuen Beiträgen beenden wir vorerst unsere Reihe „30 Jahre Brandenburg – Die Landesgründung in Dokumenten“. Zum Schaufenster

Provenienzforschung: Pilotprojekt zur Digitalisierung und Auswertung von 42.000 NS-Akten im Brandenburgischen Landeshauptarchiv startet

Original-Aktendeckel aus der "Vermögensverwertungsstelle" zu Paul Kempner

Potsdam, 17. November 2020Im Rahmen eines mit rund 3,6 Millionen Euro geförderten Pilotprojekts wird das Brandenburgische Landeshauptarchiv (BLHA) die ca. 42.000 Akten der NS-Vermögensverwertungsstelle Berlin-Brandenburg restauratorisch sichern und für Forschung und Öffentlichkeit digital zugänglich machen. Parallel zu einer systematischen elektronischen Erschließung soll die wissenschaftliche Auswertung der historischen Unterlagen Aufklärung über den Entzug und Verbleib von Kulturgut leisten, das im Zuge der NS-Verfolgung beschlagnahmt wurde.

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30 Jahre Brandenburg: Blick in die Bestände

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Farbige Aufnahme aus der Gubener Hutherstellung in den Produktionsräumen der einstigen Wilkeschen Hutfabrik; Arbeitsplatz in der Filzerei; Foto vermutlich aus der Zeit der Gubener Hüte GmbH, ca. 1992; ©Stadt- und Industriemuseum Guben

5. November 2020 – Was geschah mit den Liegenschaften der Stasi und des Militärs? Wie veränderte sich die Arbeitswelt im neuen Land Brandenburg? Und: Was wünschten sich die Menschen für ihre neue Verfassung, das Grundgesetz? In vier neuen Beiträgen zur Landesgründung vor 30 Jahren geben Dokumente des Landeshauptarchivs Einblicke in große Umbrüche, (versuchte) Aufbrüche und eine Jahrhundertaufgabe.

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