Nutzung des OFP-Bestandes ab Januar stark eingeschränkt

Um die Akten digital verfügbar zu machen, restauriert und digitalisiert das Brandenburgische Landeshauptarchiv den Bestand Rep. 36A Oberfinanzpräsident Berlin-Brandenburg (II) im Rahmen eines Projekts zur Provenienzforschung. Aufgrund der umfangreichen, zeitlich bis Frühjahr 2023 gestaffelten Arbeiten, ist der Bestand ab Januar 2021 nur noch stark eingeschränkt nutzbar. Das bedeutet, dass die Akten über einen Bearbeitungszeitraum von acht bis zu 30 Monaten nicht im Lesesaal eingesehen werden können.

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30 Jahre Brandenburg: Zwischen Umbruch und Aufbruch

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9. Dezember 2020 – Während die erste brandenburgische Landesregierung neue Verwaltungsstrukturen aufbaut, erlebt das junge Bundesland eine Welle rechter Gewalt und Hetze – die „Baseballschlägerjahre“. Auch war zwischen Umbruch und Aufbruch nicht jedes Projekt erfolgreich, wie die Geschichte vom Lausitzring zeigt. Mit vier neuen Beiträgen beenden wir vorerst unsere Reihe „30 Jahre Brandenburg – Die Landesgründung in Dokumenten“. Zum Schaufenster

Provenienzforschung: Pilotprojekt zur Digitalisierung und Auswertung von 42.000 NS-Akten im Brandenburgischen Landeshauptarchiv startet

Original-Aktendeckel aus der "Vermögensverwertungsstelle" zu Paul Kempner

Potsdam, 17. November 2020Im Rahmen eines mit rund 3,6 Millionen Euro geförderten Pilotprojekts wird das Brandenburgische Landeshauptarchiv (BLHA) die ca. 42.000 Akten der NS-Vermögensverwertungsstelle Berlin-Brandenburg restauratorisch sichern und für Forschung und Öffentlichkeit digital zugänglich machen. Parallel zu einer systematischen elektronischen Erschließung soll die wissenschaftliche Auswertung der historischen Unterlagen Aufklärung über den Entzug und Verbleib von Kulturgut leisten, das im Zuge der NS-Verfolgung beschlagnahmt wurde.

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30 Jahre Brandenburg: Blick in die Bestände

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Farbige Aufnahme aus der Gubener Hutherstellung in den Produktionsräumen der einstigen Wilkeschen Hutfabrik; Arbeitsplatz in der Filzerei; Foto vermutlich aus der Zeit der Gubener Hüte GmbH, ca. 1992; ©Stadt- und Industriemuseum Guben

5. November 2020 – Was geschah mit den Liegenschaften der Stasi und des Militärs? Wie veränderte sich die Arbeitswelt im neuen Land Brandenburg? Und: Was wünschten sich die Menschen für ihre neue Verfassung, das Grundgesetz? In vier neuen Beiträgen zur Landesgründung vor 30 Jahren geben Dokumente des Landeshauptarchivs Einblicke in große Umbrüche, (versuchte) Aufbrüche und eine Jahrhundertaufgabe.

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30 Jahre Brandenburg: Die Landesgründung in Dokumenten

Stempel "Original" auf

7. Oktober 2020 Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Landes Brandenburg gibt das Brandenburgische Landeshauptarchiv Einblicke in ehemalige Behördenakten rund um die Landesgründung – von der ersten Landtagswahl bis zur Abwicklung der Planwirtschaft. Anhand ausgewählter Archivbestände aus den ersten Jahren des jungen Landes zeigen wir beispielhaft, welche Quellen zur Erforschung dieser Auf- und Umbauzeit im Landeshauptarchiv überliefert sind.

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Das Landeshauptarchiv stellt 8.000 Urkunden hochauflösend ins Netz

Bild zeigt ein rotes Wachssiegel, zur Hälfte gereinigt

Potsdam, 25. August 2020 – Das Brandenburgische Landeshauptarchiv (BLHA) hat heute rund 8.000 Urkunden aus seinen ältesten Beständen online veröffentlicht. Es handelt sich dabei um insgesamt 51.300 Scans in der Archivdatenbank, die es ermöglichen, auch kleinste Details der Urkunden und ihrer Siegel zu erkennen. Weitere Urkunden sollen in den nächsten Monaten folgen.

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Neue Leitung im Brandenburgischen Landeshauptarchiv

Mario Glauert auf der Bibliotheksgalerie des BLHA

Potsdam, 29. April 2020 – Amtswechsel in turbulenten Zeiten: Mario Glauert übernimmt die Leitung des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Zum 1. Mai 2020 tritt der Potsdamer die Nachfolge von Klaus Neitmann an, der das Archiv 27 Jahre geleitet hatte. Die Feierlichkeiten fallen wegen der Corona-Pandemie aus. Kulturministerien Schüle empfing heute beide im kleinsten Kreis.

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