30 Jahre Brandenburg: Die Landesgründung in Dokumenten

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7. Oktober 2020 Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Landes Brandenburg gibt das Brandenburgische Landeshauptarchiv Einblicke in ehemalige Behördenakten rund um die Landesgründung – von der ersten Landtagswahl bis zur Abwicklung der Planwirtschaft. Anhand ausgewählter Archivbestände aus den ersten Jahren des jungen Landes zeigen wir beispielhaft, welche Quellen zur Erforschung dieser Auf- und Umbauzeit im Landeshauptarchiv überliefert sind.

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Lesesaal wieder geöffnet

Der Lesesaal und die Bibliothek sind mit eingeschränktem Platzangebot geöffnet. Eine Nutzung ist jedoch nur nach telefonischer Terminvereinbarung und mit bestätigter Anmeldung möglich. Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen im Leseaalbetrieb kann es zu längeren Wartezeiten für Nutzungstermine oder zu Verzögerungen schon bei der Terminvergabe kommen. Informationen zu den geänderten Nutzungsbedingungen finden Sie hier.

Jugendliche forschen zu jüdischem Leben

Schülerinnen des Hannah-Arendt-Gymnasiums stehen im Gang eines Magazins des BLHA

Jüdisches Leben in seiner Vielfalt sichtbar zu machen, ist Ziel des interaktiven Projekts Jewish Places des Jüdischen Museums Berlin (JMB). Schülerinnen und Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums in Potsdam haben sich an dem digitalen Projekt beteiligt und machten sich auf die Suche nach Orten selbstbestimmten jüdischen Lebens in Potsdam und Umgebung. Ihre Recherchen zu den ausgewählten Orten führten sie unter anderem ins Brandenburgische Landeshauptarchiv. Ein Video des JMB gibt Einblicke in das Projekt.

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Zustandserfassung von Separationskarten des 18. und 19. Jahrhunderts abgeschlossen

Papier-Restauratorin mit Handschuhen beim Planlegen einer Karte mittels Auflegung von Gewichten

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) hat die Zustandserfassung von 2.374 Separationskarten des Brandenburgischen Landeshauptarchivs mit 30.000 Euro gefördert. Die nun abgeschlossene Begutachtung durch eine Papier-Restauratorin ist Voraussetzung für die vom Land Brandenburg geplante Digitalisierung der Karten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

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2. August: Roma-Holocaust-Gedenktag

Ausschnitt des Schreibens des Gerichtsgefängnisses Luckenwalde an das Amtsgericht in Luckenwalde wegen Überführung von Auguste Hartmann in das KZ Ravensbrück, Luckenwalde 8. Juni

Am 2. August 1944 ermordete die SS die letzten 2.900 Sinti und Roma, die sich noch im sogenannten „Zigeunerlager“ in Auschwitz-Birkenau befanden. Lange schienen die Verbrechen gegen die Roma fast vergessen. Seit 2013 finden jährlich am 2. August Veranstaltungen statt, um den 500.000 Roma zu gedenken, die im von den Nazis besetzten Europa ermordet wurden. Ein Artikel von Dr. Monika Nakath, Abteilungsleiterin i. R., zeigt die schwierige Quellenlage zur Erforschung der Verbrechen gegen die Roma in der Provinz Brandenburg anhand der Bestände des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Der Artikel ist in den Archivmitteilungen 2018 erschienen (S. 46 bis 58).

†Artikel im PDF zum Lesen öffnen (Link im Inhaltsverzeichnis)

Zu den Dokumenten

Erschließungsdaten der Hypotheken- und Grundbuchbände veröffentlicht

Ansicht eines aufgeschlagenen Grund- und Hypothekenbuchs von Potsdam

25. Februar 2019 – Die Online-Datenbank des Brandenburgischen Landeshauptarchivs ist aktualisiert. Mehr als 1,8 Millionen Datensätze stehen den Nutzerinnen und Nutzern bei ihrer Recherche zur Verfügung. Mit der Aktualisierung sind umfangreiche Erschließungsdaten veröffentlicht, die den Zugang zu einzelnen Beständen teils erheblich verbessern – so sind ab sofort mehr als 30.000 Hypotheken- und Grundbuchbände über die Datenbank zu finden. „Erschließungsdaten der Hypotheken- und Grundbuchbände veröffentlicht“ weiterlesen