Jugendliche forschen zu jüdischem Leben

Jugendliche im Magazin vor Rollregalem

Jüdisches Leben in seiner Vielfalt sichtbar zu machen, ist Ziel des interaktiven Projekts Jewish Places des Jüdischen Museums Berlin (JMB). Schülerinnen und Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums in Potsdam haben sich an dem digitalen Projekt beteiligt und machten sich auf die Suche nach Orten selbstbestimmten jüdischen Lebens in Potsdam und Umgebung. Ihre Recherchen zu den ausgewählten Orten führten sie unter anderem ins Brandenburgische Landeshauptarchiv. Ein Video des JMB gibt Einblicke in das Projekt.

„Jugendliche forschen zu jüdischem Leben“ weiterlesen

Lesesaal vorerst geschlossen

Liebe Besucherinnen und Besucher des Landeshauptarchivs,
um die Ausbreitung des Coronavirus nach Möglichkeit zu verlangsamen, bleiben auch das Brandenburgische Landeshauptarchiv und sein Lesesaal zunächst bis zum 19. April 2020 für den gesamten Publikumsverkehr geschlossen. Das Landeshauptarchiv wird in dieser Zeit auch keine öffentlichen Veranstaltungen, Führungen und Ähnliches durchführen. Wir informieren Sie hier laufend über den aktuellen Stand. Wir bedauern diese Schließung sehr und hoffen auf Ihr Verständnis.

Zustandserfassung von Separationskarten des 18. und 19. Jahrhunderts abgeschlossen

Bild zeigt eine ausgerollte Karte und die Arme und Hände einer Restauratorin

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) hat die Zustandserfassung von 2.374 Separationskarten des Brandenburgischen Landeshauptarchivs mit 30.000 Euro gefördert. Die nun abgeschlossene Begutachtung durch eine Papier-Restauratorin ist Voraussetzung für die vom Land Brandenburg geplante Digitalisierung der Karten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

„Zustandserfassung von Separationskarten des 18. und 19. Jahrhunderts abgeschlossen“ weiterlesen

2. August: Roma-Holocaust-Gedenktag

Am 2. August 1944 ermordete die SS die letzten 2.900 Sinti und Roma, die sich noch im sogenannten „Zigeunerlager“ in Auschwitz-Birkenau befanden. Lange schienen die Verbrechen gegen die Roma fast vergessen. Seit 2013 finden jährlich am 2. August Veranstaltungen statt, um den 500.000 Roma zu gedenken, die im von den Nazis besetzten Europa ermordet wurden. Ein Artikel von Dr. Monika Nakath, Abteilungsleiterin i. R., zeigt die schwierige Quellenlage zur Erforschung der Verbrechen gegen die Roma in der Provinz Brandenburg anhand der Bestände des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Der Artikel ist in den Archivmitteilungen 2018 erschienen (S. 46 bis 58).

†Artikel im PDF zum Lesen öffnen (Link im Inhaltsverzeichnis)

Zu den Dokumenten

Erschließungsdaten der Hypotheken- und Grundbuchbände veröffentlicht

25. Februar 2019 – Die Online-Datenbank des Brandenburgischen Landeshauptarchivs ist aktualisiert. Mehr als 1,8 Millionen Datensätze stehen den Nutzerinnen und Nutzern bei ihrer Recherche zur Verfügung. Mit der Aktualisierung sind umfangreiche Erschließungsdaten veröffentlicht, die den Zugang zu einzelnen Beständen teils erheblich verbessern – so sind ab sofort mehr als 30.000 Hypotheken- und Grundbuchbände über die Datenbank zu finden. „Erschließungsdaten der Hypotheken- und Grundbuchbände veröffentlicht“ weiterlesen

Liebermann-Akte des Landeshauptarchivs im Berliner Gropius-Bau zu sehen

Rep. 36 A Oberfinanzpräsident Berlin-Brandenburg (II) Nr. 23296 Bl. 10r

Noch bis zum 7. Januar 2019 ist im Berliner Gropius-Bau die Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt. Ein Kunsthändler im Nationalsozialismus“ zu sehen. Die Schau zeigt rund 250 Werke aus dem sogenannten Kunstfund Gurlitt, der nach seiner Entdeckung im November 2013 für Schlagzeilen sorgte. Zudem gibt sie Einblicke „in die Geschichte der Objekte und die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen Sammler*innen, Kunsthändler*innen und Künstler*innen, die dem NS-System zum Opfer fielen“. In diesem Kontext ist eine Akte aus dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv zu sehen, die die Enteignung von Martha Liebermann, Witwe des Impressionisten Max Liebermann, veranschaulicht. „Liebermann-Akte des Landeshauptarchivs im Berliner Gropius-Bau zu sehen“ weiterlesen

Änderung der Aktenbestellzeiten

Bitte beachten Sie, dass sich die Aktenbestellzeiten im Landeshauptarchiv geändert haben: Seit dem 22. Oktober 2018 können Sie Ihre Archivalien vormittags bis 10.00 Uhr sowie mittags bis 12.30 Uhr bestellen – an Donnerstagen erfolgt die Bestellung bis 11.00 Uhr am Vormittag sowie bis 12.30 Uhr mittags. Die Aktenlieferung erfolgt zwei Stunden nach Bestellung. Weitere Informationen zum Besuch des Lesesaals finden Sie hier.